| Historisches Lügde |
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Erstmals wird Lügde 784 in den Fränkischen Reichsanalen erwähnt. Stadtrechte bestehen vermutlich seit 1246. Bis 1668 der Grafschaft Pyrmont zugehörig, stand Lügde danach unter der Herrschaft des Stifts Paderborn.
Wallanlage, Wehrtürme und Stadtmauer künden vom Bürgerstolz vergangener Tage. Von besonderem denkmalpflegerischem Wert ist der heute nur noch selten vorzufindene in seiner ursprünglichen Form erhaltene Stadtgrundriss. Beeindruckend ist die seltene Vielfalt sorgsam und liebevoll restaurierter Fachwerkbauten.
Zum Altstadtbesuch gehört in jedem Fall ein Blick in das durch private Initiative entstandene Heimatmuseum.
Unverfälschte Natürlichkeit, sauberes Wasser, saftige Wiesen, gesunde Wälder, eine Tier- und Pflanzenwelt mit einer Vielfalt wie aus dem Bilderbuch - das ist das Tal unserer Emmer. Sehr liebevoll werden auch die Ortschaften der Großgemeinde gepflegt und laden wie die Storchenstation Elbrinxen zum verweilen ein.
Der Köterberg, die höchste Erhebung im Weserbergland, ist ein hervorragender 360 Grad Aussichtspunkt über das Weserbergland von der Egge, Teutoburgerwald, Wesergebirge, Harz und Solling.
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Osterräderlauf
Schon Karl der Große hinterließ in Lügde geschichtliche Spuren, indem er sein erstes Weihnachtsfest im Sachsenland in "Villa Luihidi" also im Dorf Lügde feierte. An dieser historischen Stätte entstand damals eine der ersten Kirchen des Sachsenlandes, an deren Stelle im 12. Jahrhundert die heutige Kilianskirche erbaut wurde (Besichtigungen von April bis Oktober täglich 9 - 17 Uhr möglich - ACHTUNG! Wegen Renovierungsarbeiten bleibt die Kilianskirche voraussichtlich bis Ende Dezember 2010 geschlossen). Im Laufe der Geschichte wurde die Stadt von mehreren großen Bränden heimgesucht. Letztmalig im Jahre 1797. Durch den kurzzeitigen Wiederaufbau entstand das heute noch von den typischen Ackerbürgerhäusern bestimmte Ortsbild.



